Teil eines Werkes 
11 (1843)
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zuſammen geſchlagen ſein. Beatus kannte ſich ſelbſt nicht mehr.

Daniel! rief er, Nachbar, wenn Ihr Seemannsehre im Herzen habt, helfet mir! Schafft mir ein Schiff, oder ſo wahr ich ein Menſch bin und ein Chriſt! ich ſtürze hinein und ſchwimme hinüber.

Schiffe? ſagte ein junger Bauer hohnlächelnd. Ja, wo ſind Schiffe? die an der hohen Wiſch liegen im Fluß⸗ bett, und das wird ſie längſt zu Schwefelholz zerſplittert haben.

Dort der Alte im grauen Wamms, der Zimmermann Klaus, hat ein breites, neues Boot im Stalle, fiel der Matroſe ein, ich ſah ihn daran zimmern vorgeſtern.

Beatus eilte auf den Bezeichneten zu, der ruhig auf einem gefällten Baumſtamme daſaß, und aus ſeinem kur⸗ zen Pfeifchen graue Tabaksnebel in den Morgenwind hinaufblies. Meiſter Klaus, redete der Huſar mit Haſt und Angſt ihn an, Ihr habt einen neuen Kahn auf der Werkſtatt; gebet ihn her, es gilt Menſchenwohl, und da bezahlt der Herrgott die Hülfe an Kind und Kindes⸗ kind.

Daß ich ein Narr wäre gleich Ihm! Er und mein Boot ſähen das Land nie mehr wieder; antwortete der Zimmermann mürriſch zur Seite ſehend. Wem Gott ſo etwas zur Strafe ſchickt, der muß ſtill halten, bis die Ruthe aufhört in der Züchtigung. Wir ſitzen im Tro⸗ ckenen; die Flut wird die Schiffe ſchon rar machen, und da wird mein Kahn mir dreifach bezahlt werden. Unmenſch! tobte Beatus und hob die geballte Fauſt; aber ſchnell ſich beſinnend zog er ſeine Uhr, und reichte ſie dem eiſigen Greiſe hin. Nehmet die Uhr zum Pfande; ſie iſt mir ein liebes Beuteſtück von Salamanca her und