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ſcheint! entgegnete herzhaft der Huſar; und wenn die kleine Beta nicht ſchreien will bei meinem Brautkuſſe, ſo rede ich mit dem Vater, ſobald er auf den Hof tritt.— So umfaßte er die niedliche Jungfrau, und preßte ſeinen bartigen Mund feſt auf ihr ſanftgeſchwollenes Lippenpaar, und ſie ſchrie nicht, und wehrte ſich nicht.
Aber ein anderer Störenfried trat zwiſchen die ver⸗ zückten Bundesleute, und machte der freundlichen Scene ein raſches und ungewünſchtes Ende. Um die hohe Sta⸗ chelbeerhecke ſprang ein ſtämmiger Bauerbuſch in weiten Pluderhoſen und braunem Wamms voll dicker Silberknöpfe, mit zornglühenden Stieraugen und aufgeblaſenen Roth⸗ backen.
Schöne Geſchichten ſieht man von Ihr, Jungfer Wal⸗ lan! ſprach er mit heftigem Tone. Aber der Vater ſoll's wiſſen durch mich, wie Sie Soldatenvolk beherbergt, wenn er auf das Feld geht.—
Nun, nun, verſetzte Beatus kaltblütig, indem er ihm einen Schritt näher trat, halte Er ſeinen Schnabel in Ruh, denn, ſo viel ich weiß, iſt er wohl nicht Hahn auf ſeinem Hofe, und hat keineswegs ein Recht, den Profos zu ſpielen bei ſolch liebem Diebſtahle.—
Es iſt ja der Huſar, ſiel Beta verſchämt ein, der die Nachricht gebracht hat von den ſeligen Brüdern, und der ihr Freund geweſen iſt, und uns des Konrads letzten Spruch zugebracht hat.—
Ein ſchöner Freund mag Er geweſen ſeyn, ſagte der Burſch giftig. Wäre ich zu Pferde neben den Brüdern geweſen, kein Franzoſe ſollte ihnen ein Leid gethan haben.—
Meinet Er doch?— fragte Beatus verächtlich die Achſe ln zuckend. Wie weit iſt Er denn hinter dem Kachel⸗ öfen herausgekommen? Und wo war Er denn damals,


