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zurückraſſelten in ihre Linie. Dort wetteiferten die heiß⸗ blütigen Schotten mit den Männern von Gifhorn, zu werfen die Feindesreiter mit dem blanken Bajonet, ein gelungenes Wagniß ohne gleichen in der Kriegsgeſchichte; hier ſank aber auch ein geſprengtes Bataillon und der rieſige Ompteda und mancher Held des ſpaniſchen Krie⸗ ges unter den feindlichen Säbeln und den Hufen der normanniſchen Roſſe. Immer erneuerte ſich dieſelbe Scene durch andere Perſonen; die Erde erbebte vom Geſchütz⸗ donner, deßgleichen der älteſte Krieger nimmer gehört; die Haufen der Todten und Sterbenden thürmten ſich im⸗ mer höher und höher. Durch! durch! nach Brüſſel! hatte Napoleon ſich zugeſchworen.—
Schon wiegte ſich die Sonne nach Weſten, da ſetzte der Mann, der keine Furcht kannte und kein Menſchen⸗ leben achtete, ſein Letztes auf den Wurf. Vive'Empereur! ſchallte es aus tauſend rauhen Männerkehlen herauf aus der Ebene, und gebildet zum unwiderſtehlichen Keile ſchrit⸗ ten die geſparten Pariſer Garden im Sturmſchritt auf die ermatteten Deutſchen los. Gott! Vaterland und Ehre! riefen die Führer, mit ihnen das Heer; die Wehr⸗ männer ſchoben ihre Todten zur Seite und ſchloſſen dich⸗ ter die gelockerten Reihen; und die ewige Gerechtigkeit hörte freundlich den betenden Ruf; zur Seite im Berg⸗ walde ertönten preußiſche Hörner, preußiſche Trompeten, und Bülows Krieger ſchritten hernieder in das Blutfeld. Schaar entwickelte ſich aus Schaar; und wie Feenerſchei⸗ nung belebten ſich die Terraſſen des Berges, in geregel⸗ ter Ordnung ward ein kleines Heer über dem andern ſichtbar, ein Anblick, welcher den Schrecken in die Colon⸗ nen des Feindes warf, ſowie er die wackern Männer des heißeſten Tages mit der Gtwißheit des Sieges neu belebte.


