Teil eines Werkes 
11 (1843)
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Dorthin geht es zum zweiten Male, ſetzte er jubili⸗ rend hinzu. Und jetzt ſoll das wortbrüchige Volk die Revange vollauf fühlen, ſtatt deren es Gnade bekam das vorige Mal, zu Vater Blüchers Aerger.— Weiter erzählte der Geſprächige dann von ſeiner Jugend, wie er eine Waiſe geweſen aus guter Familie, wie er dem harten Vormunde entlaufen, und mit einem Artillerieoffizier, faſt Knabe noch, nach Englands Küſten geſegelt, wie er durch alle Waffengattungen gedient, den Feldzug in Spa⸗ nien und den jüngſten in Frankreich mitgemacht, und wie er jetzt die Hoffnung hege, den ſiegreichſten und gewich⸗ tigſten von allen vollenden zu ſehen, und den Ruhm der va⸗ terländiſchen Kriegsvölker zu theilen, da ſein Marſchall Wel⸗ lington ſelbſt vom Teufel nicht geſchlagen werden könne.—

Und ſeid Ihr immer glücklich heraus gekommen, und habt kein blutig Denkzeichen mitgebracht? fragte Konrad Wallan.

Mein Name iſt Beatus Glückskind, antwortete lachend der Huſar, und der Name hat ſich wie ein Zauberwort bewahrheitet; Streifſchuß und Flachhieb haben mich hun⸗ dertmal berührt, aber Knochen und Herz ſind unverletzt geblieben. Die Mütze in das Geſicht gerückt, die Mus⸗ keln ſtramm gezogen, und dann mit Gott gerade aus, das iſt das beſte Hexenkraut gegen Sarras und Vierund⸗ zwanzigpfünder, und macht ſtich⸗ und ſchußfeſt. Aber ihr fraget ſo ſeltſam, ſetzte er hinzu, daß ich faſt den⸗ ken ſollte, das Kanonenfieber habe euch vorhin ſo mu⸗ mienſteif und großväterlich ſtumm daſitzen gemacht. Sollt's nicht meinen, denn ihr ſcheint doch von derbem Schrot gebacken, keine ſtädtiſche Mutterſöhnchen und Milchbärte, und ſeid ja überdem der Uniform nach hannober ſche Lan⸗ deskinder, wie ich.—