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begleitet, Jacke und Wamms abgeworfen, und jetzt nahm er die Silberſchnur ſeines Huts und neſtelte ſie auseinan⸗ der, dehnte ſie lang und maß ihre Länge am höhern Ge⸗ zweig, und ſchien dann bemüht, eine Schlinge aus dem dünnen Putzſeil zu winden. Der Häßliche trat ihm un⸗ bemerkt und langſam näher, und redete dann zu ihm mit milder, freundlicher Stimme, als wollle er vermei⸗ den, ihm einen Schreck zu machen.
Was beginnſt Du hier, Michael, in der Früh? fragte er. Haſt Du Dir eine Treppe in den Baum gehauen um ein Elſterneſt auszunehmen?—
Das todtbleiche Geſicht des Angerufenen drehete ſich zu dem Sprecher, aber weder Schreck, noch irgend ein anderer Ausdruck von Empfindung ſprach aus den ent⸗ ſtellten Zügen.
Störe mich nicht im guten Geſchäft, Kamerad, ſagte der Burſch; denn ich will mich nur hängen. Kann's allein ohne Dich; Schnur und der Aſt da ſind ſchon ſtark genug.—
Biſt Du tollſ, Bub? rief der Häßliche entſetzt und griff nach der Schnur, die jener jedoch gewandt ſicherte.—
Die Schnur iſt mein, ſprach Michael dabei mit Hef⸗ tigkeit; die Silzſteinerin hat das Bändel, ohne daß ich ſie bat, von ihrem Mieder gelöſet und mir um den Hut geneſtelt; an der Schnur hat Niemand ein Recht, ſelbſt der Adas Bub nicht; denn damals hatte er noch nicht um das ſchönſte Kind am Fiſchbach geworben, damals war die Hochzeit noch nicht angerichtet, damals war der Michael aus Vent nach kein geſchmäheter, ehrloſer Burſch, o— damals hatten die Mutter Gottes und die Heiligen ihn noch nicht verlaſſen.—
Er ſetzte ſich gänzlich erſchöpft an Leib und Geiſt auf den Stumpf eines abgeſchlagenen Waldbaumes.


