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wieder voll Lebenshoffnung. Unermeßlich ſoll es euch werden, denn Zittah iſt die Verlobte, iſt die Braut des tapfern Athabek von Moſul, Nureddins Braut.—
Was meinet Ihr, Ritter Heinrich? fragte der Graf, beſonnen das Schwert ſenkend. Das könnte Frieden geben und unſägliche Vortheile dem Heere wie Jeruſalems Königen bringen.—
Toll iſt der Alte! entgegnete der glühende Braun⸗ ſchweiger. Ein Blick auf dieſe Magd macht mich alles Leid vergeſſen, was der verwegene Zug mir zu Hauf gebracht, und den ich darum ſo oſt ſchon verwünſchte. Und was mir Zufriedenheit, Erſatz, Glück und Luſt ver⸗ ſpricht, ſollte ich hingeben? Nimm Du das Panier und Joscelins goldſchwere Beutel; nimm Sultansſchätze und Reliquien! Ich behalte dieſen Diamant für mich!— Und Du, verwegener Alter, ſage Deinem wilden Schwie⸗ gerſohne, dem böſen Erben des blutbedeckten Zenki, ſage ihm, die getaufte Braut würde im Schloſſe des Chriſten⸗ ritters bald ihn und ſeines Harems traurige Feſtlichkeiten verlachen lernen.—
Uebermüthiger! fiel der Graf ihm ein. Thue Deinen Willen, nimm Dein Recht, aber verſpotte nicht das tapfere Unglück noch in der Gewaltthätigkeit!—
Wahre Du ſelbſt Recht und Pflicht! antwortete hitzig der Ritter, ließ die ſich ermunternde Dirne aus dem Arme, und holte mit dem Schwerte ſchlagfertig aus. Nimm Dir nach Pflicht des Wallbruders das Haupt des Muſelmannes, und erwirb Dir mit ihm den herrlichſten
Doppelpreis.— Keine Schneide hat mein Schwert für die Wehr⸗ loſen! ſprach der Graf tief in ſich hinein. Seine weiß⸗ umlockte Stirn utet ſchon, und gemahnt mich an meinen
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