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ich mit meinem Freund, dem Pflanzer am Miſſiſippi, ſagen müſſen:„Das Syſtem, das Syſtem iſt es, was ſolche Folgen herbeiführt.“
Ehre der edlen, warmherzigen Americanerin, die in unſern Tagen gegen das Sklavereiſyſtem aufgetreten iſt und, wie in der Literatur noch kein Weib, für die Sache der Menſchheit und die Ehre ihres Vaterlandes mit einer Kraft geſprochen hat, welche ihr das Ohr der ganzen Menſchheit gewann. Ehre und Segen über ſie! Was muß nicht das Volk werden, das ſolche Töch⸗ ter hervorbringen kann!
Von der edlen Verfaſſerin des Onkels Tom welche ich bloß in meiner Ueberzengung über die Art und Weiſe der Emancipation aus der Sklaverei ab. Es iſt meine Ueberzeugung, daß die Sklavenſtaaten Americas das Werk weiſe begonnen haben, indem ſie damit anfingen die Negerſklaven ſich zu chriſtlichen Ge⸗ meinden bilden zu laſſen, wie auch darin, daß ſie die Emancipation mit der Coloniſation der Neger in Africa verbanden. Nur von wohlgeordneten chriſtlichen Negerſtaaten kann eine gute Befreiung ausgehen. Der Zuſtand der Neger in Africa und auf Jamaica deutet darauf hin, was dieſes Volk ohne ein gründliches chriſtliches Leben und eine chriſtliche Geſellſchaftslehre werden muß. Da iſt nichts, was man loben oder wo⸗ zu man einladen könnte. Ich wiederhole es, in meh⸗ reren Sklavenſtaaten iſt bis jetzt ein Anfang gemacht, um die Negerſklaven aus ihrem Zuſtand emporzurichten, und mein herzlicher Wunſch wie auch meine Hoffnung geht dahin, daß bald noch mehr geſchehen möge, ſo⸗ wohl durch befreiende Geſetze, als auch durch die Un⸗ terweiſung der Nenerkinder. Die eigenen Predigten der Sklaven, die ich in mehreren Sklavenſtaaten Ame⸗ ricas gebört habe, beweiſen am beſten, wie lebendig ſie das Chriſtenthum auffaſſen. Sie haben eine eigen⸗ thümliche Fähigkeit ſich das innerſte Leben und die


