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ſel“ u. ſ. w. haben mich dieſer unangenehmen Ver⸗ öffentlichung überhoben. Denn meine Erzählungen würden nichts weſentlich Neues, nichts von dem In⸗ halte ihrer Arbeit Abweichendes geben, und ich will daher nicht durch ſolche mein bereits allzulanges Buch noch mehr verlängern, ſondern nur noch bemerken, daß die betreffenden Erzählungen ganz beſonders meine oft ausgeſprochene Bemerkung über den demoraliſirenden Einfluß des Sklavereiinſtituts auf die weiße Bevölke⸗ rung bekräftigen mußten. Als ich einen jungen Mann von beinahe ſeraphiſcher Schönheit, einen Edelmann von Geburt und Ausſehen, ſeine Seele mit vollem Be⸗ wußtſein dafür verkaufen ſah, daß er ls Sklaven⸗ treiber bezahlt wurde; als ich ihn geſtehen hörte, daß er es nicht wage die Bibel zu leſen; als ich ihn ſagen hörte, daß er im Anfang ſeines Geſchäftes um keinen Preis hätte einen Neger mit der Peitſche berühren wollen, jetzt aber im Stande wäre, ohne alles Beden⸗ ken einen Neger des Beiſpiels wegen peitſchen zu laſſen, ihn mit Bluthunden zu hetzen u. ſ. wz; als ich einen der reichſten Plantagenbeſitzer und galanteſten Gent⸗ lemen Louiſianas naiv ſich ſelbſt und ſein Syſtem auf ſeinen Sklavenpflanzungen preiſen hörte, ohne die er⸗ bärmliche Prahlerei und Tyrannei, welche dieſes ganze Syſtem verrieth, auch nur zu ahnen; als ich eine chriſtliche Fran und Mutter ihrer Tochter verbieten ſah am Sonntag zu tanzen, während ſie nichts Anſtößiges darin fand, daß ihre Sklaven am ganzen Sonntag unter der Muſik von Peitſchengeknall*) für ſie arbeite⸗ ten; als ich angenehme und liebenswürdige junge Leute, die gegen einander ſehr zärtlich waren, mit vornehmer Kälte die grobe Mißhandlung eines jungen Reger⸗ weibes durch ihren Herrn betrachten ſah— da habe
*) Dieß war nicht in den Vereinigten Staaten.


