ſeine vielen verſchiedenen Religionsſecten, ſeine vielen
daß abgeſonderten Kirchen vor. Dabei überſieht man je⸗ lker doch, daß ſie eine weſentliche Einheit in Lehre und nen Leben haben, obſchon jede beſondere Secte ſich als d ſolche um eine beſondere Wahrheit verſammelt hat, en⸗ welche ſie als ihre Fahne aufgepflanzt*). Dieß war all⸗
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*) Auch die Mormonen? dürften wir mißtrauiſch fragen.
nen Ohne mit Beſtimmtheit das Auszeichnende in der les Lehre der Mormonen erklären zu können, muß ich ng, doch auf den Grund der Notizen, die ich in America 1 ei über dieſe Secte, ihre Führer und Lehrer einholte, erklären, daß ich die Beſchuldigungen, die man egen am ſie erboben hat, zum großen Theil für falſch hehte de⸗ Die Mormonen erkennen die Offenbarung und die iſt Bibel der Chriſten als die ihrige an Ihre letzten ol⸗ Propheten enthalten lich habe ſelbſt Gelegenheit ge⸗ der habt mich davon zu überzeugen) nur nähere ſpeziellere aft⸗ Prophezeiungen von Chriſtus, aber keine neuen Leh⸗ ren. Die Sitten unter dem Volke ſind— ſo verſicherte mich ein denfender Mann, der kein Mormone iſt, ſich iſt aber zwei Jahre lang unter den Mormonen in utah an⸗ aufgebalten hat— ausgezeichnet rein, und die Weiber der Verlänumdung erhaben. Der tten Stifter der Secte, Joe Smith, war ein Mann von tge⸗ einfacher Bildung, der aber einige ungewöhnliche age Gaben gleichfalls von der ſecundären prophetiſchen „3 Art, die man in Schottland un er dem Namen zweites das Geſicht kennt, beſaß. Er glaubte ſelbſt an ſeine e Offenbarungen— wenigſtens an einen Theil von ſch ihnen. Seit ſeinem Tod wird der Mormonenſtaat von rem Männern regiert, welche Joe Smith zu ſeinen Nach⸗ be⸗ folgern verordnet hatte. Sie regieren wie Smith e. nach dem Bibelwort und den Eingebungen des Geiſtes. im Der hierarchiſche Chararter der Regierung bildet gegen⸗ vas wärtig unter klugen Führern ihre Kraft und Macht
den Staat zu ſchnellem Emporblühen zu bringen unter anglvamerieaniſcher Sitte und Ordnung, die auch in lich) den großen Salzſeethälern ihre ſchaffende Kraft bewei⸗


