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er hatte ſich geiſtig entwickelt; er ſelbſt und ſeine Welt. Seine ſchönen Augen ſtrahlten von ſelbſtbewußter Kraft.
Wir fuhren, wie ſchon früher vor etwa zwei Jah⸗ ren, den Hudſon hinan; er ſaß ſtill, wie gewöhnlich, neben mir, nachdem wir die erſten natürlichen Mit⸗ theilungen zwiſchen Freunden gewechſelt hatten; auch ich fühlte kein Bedürfniß zu ſprechen, denn—— wir verſtanden ja einander.
Es war der ſchönſte Nachmittag und Abend. Der Wind war lebhaft und friſch, obſchon warm; die mehr als gewöhnlich aufgeregten Wogen tanzten und ſangen um uns her, die NRatur war voll von einem unruhi⸗ gen, aber lieblichen Leben. Kein Nachtfroſt hatte noch die grünen Höhen angehaucht. Des Herbſtſom⸗ mers zauberhafter Schleier begann ſich auf ſie zu legen. Der Mond ſtieg auf und vermiſchte ſeine Lichtwellen mit denen des Windes und des Waſſers. Ich ſaß ſtill⸗ lanſchend und wehmüthig da. Ich fühlte, daß die Ab⸗ ſchiedsſtunde nahe war.
Caroline Downing empfing uns wie das erſte Mal. Auch ſie fand ich verjüngt, verſchönt. Ich ſelbſt fühlte, daß ich an Seele und Leib gealtert hatte; aber ich hatte auch in dieſen zwei Jahren mehr erlebt, als ſonſt in zehn, und Vieles davon, und Dinge, die mich am innigſten berühren, kann ich Dir erſt mündlich mit⸗ theilen. Ich freue mich ſehr, die Entwicklung von Leben und Wirkſamkeit zu ſehen, die bei Downing vorgegan⸗ gen iſt. Sein äußerer Wirkungskreis ſteht jetzt in der höchſten Blüthe. Präſident Fillmore nimmt ihn für große Parkanlagen um das Capitol in Waſhington her in Anſpruch, und es ſind jetzt zwei junge Archi⸗ tekten aus England da, die unter Downings Leitung Pläne zu den Häuſern machen ſollen, mit deren Auf⸗ führnug ihn Privatperſonen beauftragt haben, die in
wert Wel
ſluß


