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heben, oder unendlich herabzuziehen. Zur Prieſterin des reinen Menſchenthums berufen, tritt die Frau am häuslichen Herd an den Altar, an deſſen Stufen ſie kraft ihrer eigenen inneren Schönheit nichts Unreines, nichts Unwahres, nichts Unedles dulden darf.
Aber unſchön iſt Alles, was nicht im innigſten Zuſammen⸗ hang untereinander ſteht, und ſo wird es die erſte Sorge eines harmoniſchen, weiblichen Weſens ſein, dieſe Harmonie auch auf ihre ganze Umgebung überzutragen. Das materielle Wohlſein im Hauſe, die ſichere Behaglichkeit in den eigenen Räumen ſind die erſten Bedingniſſe zu einem glücklichen und innigen Familien⸗ leben. Der Mann und die Kinder müſſen von der feſten Ueber⸗ zeugung durchdrungen ſein, daß es nirgends beſſer, nirgends angenehmer iſt, als im eigenen Hauſe, und der ſinnliche“ Eindruck muß zuerſt die Geiſter an jener Stelle feſthalten, wo die Blume ihres Glückes am ſicherſten erblüht. In den meiſten Fällen iſt die Frau ſelbſt daran Schuld, wenn der Mann ſein Vergnügen nach Außen ſucht. Es iſt faſt undenkbar, daß eine liebenswürdige Frau durch den Zauber, den ſie über ſich ſelbſt und ihre Häuslichkeit zu verbreiten weiß, nicht den Mann dauernd an ſich und das Familienleben zu feſſeln wüßte.
Zu gleicher Zeit die geiſtige Gehülfin ihres Gatten, die geiſtige Stütze ihrer Kinder, die geiſtige Anregung in einem 6 engeren Freundeskreiſe, erringt ſie ſich eine Bedeutung, gegen welche alle Erfolge des Ehrgeizes und der Eitelkeit nichts mehr bedeuten. Dieſes Ziel kann überall mit den einfachſten Mitteln und in den einfachſten Verhältniſſen erreicht werden. Die wahre Schönheit bedarf weder des Reichthums, noch des Glanzes;
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