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Richtung beweiſt abermals nur, wie nöthig der Welt eine beſ⸗ ſere Generation von Müttern ſein würde.
Der S deſſen wir zuerſt erwähnten, wird aber am ſicherſten dadurch bekämpft, daß man dem Mädchen durch die iehtig die Mittel zu eigner Selbſtſtändigkeit in die Hand gibt. Ein Mädchen, welches nichts gelernt und nur eine Maſſe von Bedürfniſſen hat, muß ſich freilich danach ſehnen, eine ſichere Lebensſtellung zu erringen. Ohne den Mann iſt es eine vollſtändige Aull, es ſucht ihn alſo zu beſitzen um jeden Preis. Dort liegt die wahre Gemeinheit der Ehe, gegen die jedes beſſere weibliche Herz ſich empören muß. Die Untüchtig⸗ keit der Frau iſt es, was ſie thatſächlich zur Sclavin herab— würdigt, indem ſie dieſelbe zu einer Ehe zwingt, die nicht höhere Neigung, nicht das Gefühl wahrer Achtung, ſondern nur die Angſt um die künftige Verſorgung ſchließt.
Und das iſt es, was dem Manne zumeiſt die Achtung vor dem weiblichen Geſchlechte raubt. Die leichte Beute eines Jeden, der ſich ihr naht, iſt die Frau nicht mehr die Gebie⸗ terin, ſondern der Spielball des männlichen Geſchlechts. Wo iſt jener ſchöne Glaube hingekommen, daß der höchſte Preis des Lebens die Gunſt einer edlen Frau ſei? Was liegt dem Manne daran, ob er tugendhaft und gerecht, rein und würdig ſei, dazu befähigt, ein ächtes weibliches Herz zu beſitzen und zu beglücken? Sei er noch ſo gemein, noch ſo niedrig, noch ſo unwahr und laſterhaft, er ſcheut ſich nicht, ſeine Hand nach den Schönſten und Lieblichſten unſeres Geſchlechts auszuſtrecken, und ſie ſchaudern nicht davor zurück, die Ihrige hinein zu legen. Stärkere und ſelbſtbewußtere Frauen müſſen wir der


