in der That nicht glauben, daß in dem Her⸗ zen eines Menſchen ein ſo hoher Grad der Falſchheit und Verworfenheit verborgen ſeyn koͤnne, und traute den Worten des Angeklag⸗ ten. Ich war ſehr ermuͤdet, und, da ich ſeit dem Morgen noch nichts genoſſen hatte, zu⸗ gleich ſehr hungrig, und nahm daher des Lords Anerbieten, ein Glas ſpaniſchen Weines zu trinken„ ſehr gern an. Niemand befand ſich in dieſem Augenblicke im Hauſe, er ſtieg da⸗ her ſelbſt die Treppen hinauf und brachte mir nach ein Paar Minuten ein volles Glas Wein, welches ich austrank. Da ich wahrnahm, daß er zur Geſellſchaft zuruͤckzukehren wuͤnſch⸗ te, ſo ſchickte ich mich an, fortzugehen; er begleitete mich bis an die Treppe vor deur Hauſe, ſtieg einige Stufen hinab, reichte mir die Hand zum Lebewohl, und ging dann fort. Der Thuͤrhuͤter des Schloſſes, welcher vor der Halle ſaß, hat uns von einander gehen ſehen. Kaum war ich aber zu Hauſe ange⸗ langt, ſo fühlte ich die unerträglichſten Schmer⸗ zen in den Eingeweiden, und der Gedanke,
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