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Pferd ſatteln und ritt gegen Mittag zu Lu⸗ cretias Vater nach Peace-Haus. Man em⸗ pfing ihn mit vieler Artigkeit, und von bei⸗ den Altern erhielt er die Einladung, ſie öf⸗ terer zu beſuchen.
Gilbert Polesworth hatte Liebſchaften ge⸗ habt, aber die Liebe ſelbſt hatte er noch nie gekannt. Lucretias Erſcheinung belehrte ihn, daß er ein Herz beſäße, welches der heftig⸗ ſten Liebe faͤhig wäre. In der That gab es
auch wenig Frauenzimmer, welche den Män⸗
nerherzen eine zärtliche Leidenſchaft einzuflo⸗ ßen faͤhiger geweſen waͤren, als die junge Miß Farington; denn ſie beſaß Schoͤnheit, Geiſt, Liebenswuͤrdigkeit und Tugend; mit Einem Worte, ſie vereinigte faſt Alles in ſich, was zur Liebe reizen kann. Gilbert faßte die heftigſte Neigung zu ihr, und nach Verlauf eines Monates, ſeit er ſie kennen gelernt, bat er ihren Vater um ihre Hand, wobei er ihm jedoch keineswegs verhehlte, daß er kein anderes Vermoͤgen, als ſein Landgut Fodder-Lodge beſäße. Farington erwiederte


