Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

5

ſehen und fragte mit einem ſehr gebieteriſchen Tone: Wer erkühnt ſich, meine Reiſe zu un⸗ terbrechen? Ihr Poſtillon, erwiederte Alfred, hat ſo eben meinen Hund, der ihm in keiner Art Schaden zufuͤgte, auf eine empoͤrende Weiſe gehauen; Edelleute ſind ſich gegenſeitig Achtung ſchuldig, ich verlange daher von Ih⸗ nen, daß Sie den Knecht beſtrafen laſſen, der ſich auf eine ſo empfindliche Weiſe gegen mich vergangen hat. Wer ſeyd Ihr denn? fragte der Fremde; gehort Ihr vielleicht zu der Die⸗ nerſchaft eines der in dieſer Gegend lebenden Grundherren? Ihr Irrthum, erwiederte der junge Mann, beleidigt mich nicht, und ich will ihn gern berichtigen. Ich heiße Alfred, und bin der aͤlteſte Sohn des Lord Milborn. Lord Milborns! rief der Unbekannte, und die Stimme eines Frauenzimmers in demſelben Wagen wiederholte dieſen Ausruf. Kennen Sie etwa meinen Vater? Nicht gerade von Perſon, entgegnete jetzt der Fremde mit einem weit hoflicheren Tone, ich habe ihn aber ſehr loben hören, und die Hochachtung, welche