Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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deres. Du, mein Vater haſt mir Erde und Himmel zur Betrachtung und Erkenntniß erſchloſſen, ich habe Dich, mich, die ganze Welt und ein polles Tagewerk erhebender Geiſtesarbeit; muß ich da nicht mit ge⸗ tröſtetem Blick der Zukunft entgegen ſehen?

Und er? fragte Joachim unſicher, es war das erſte Mal, daß er die Stelle, die ſo lange ge⸗ ſchmerzt hatte, berührte,er, der Dich und Reginen ſo ſchwer verletzte, ſein Theil ſei?

Friede, ſagte Irene mit ſanftem Ernſt.Er war das Werkzeug, das dem Steine die Form gegeben, er war das bittere Mittel zu einem höheren, ungeahn⸗ ten Zweck. Wo er auch ſei, wie er auch lebe, oder büße ſein Theil ſei Friede.

Da glitt ein feuriger Meteor über den Horizont und beleuchtete das Geſicht, das, vom reinſten, menſch⸗ lichſten Geiſte erfüllt die Glorie der Verklärung ge⸗ wann, die milde Klarheit einer ſiegreich erkämpften Heiterkeit ſchimmerte durch die Züge, durch die man hinab in den Grund der Seele ſah. Der Anker, den ſie in die Tiefen des eigenen Geiſtes, des eigenen Herzens geſenkt, war nicht gebrochen und hatte den ſtillen Frie⸗ den des Himmels ihr zu finden erlaubt.

Joachim fragte und ſprach nicht weiter, ſeine Hand ſank herab auf ihre Stirne, eine Thräne des