Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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dem Drücker ſuchte; knirſchend ſprang das Schloß, und eine weiße Geſtalt, die den feuchten Athem des Waſſers um ſich verbreitete, erſchien wankend auf der Schwelle. Einen Augenblick ſtunden Alle ſtumm; dann der laute, bebende Ruf„Regine,“ und im Herzen getroffen durch den Klang der Stimme, fank Regine in Paul's Arme.

Chaſſeur, der Anfangs mit Knurren die Scene begleitet hatte, ſprang jetzt freundlich heran und leckte die Hand, die ſich ſo feſt in die ſeines Herrn geſchlungen hatte.

Martha hatte Licht zu Stande gebracht und das Zimmer verlaſſeu.

Auch Irene war zurückgetreten, um den erſten ſtürmiſchen Augenblick dem Paare ungeſchmälert zu laſſen.

„Nun habe ich Dich, und will Dich behalten,“ ſagte Paul mit einem ſchweren Eide,„nicht eine Minute ſollſt Du Dich von mir trennen. Du ſollſt mir nicht zum zweiten Male genommen werden.“

„Und Du biſt hier, Paul, bei mir?“ fragte ſie, ihre Hände um ſeinen Hals ſchlingend.„Sie ſagten, Du wärſt ſchon über's Meer?“

„Kommſt Du, mich wieder fortzuſchicken?“ ſagte er mit dem freudigſten Unglauben;„kommſt Du, mir noch einmal ſo ein grauſames Lebewohl zu ſagen? Wuß⸗

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