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der Wagen ſchon ſeit einer halben Stunde hält, um Dich zu Luitgard zu holen. Du haſt ihr ja geſtern zu⸗ geſagt.“
„Ich gehe ſchon, ich gehe,“ ſagte Regine mit einem fremden Lächeln.
„Nimm Dich in Acht vor kalten Füßen und Obſt⸗ genuß,“ rief ihr Adrian nach, als ob nichts vorgefal⸗ len ſei.
„Ja,“ antwortete Regine,„an kalten Füßen und Obſt ſterben die Menſchen; das iſt das einzige Ge⸗ fahrvolle in der Welt.“
Sie ging, kleidete ſich an und ſtieg in den Wa⸗ gen. Im Fahren wurde ihr ſonderbar. Die Bäume dehnten ſich aus, ſie ſchienen über ihr zuſammen zu wachſen und die Schatten von geheimnißvollem Leben zu erbeben. ſ
Ihre Gedanken verwirrten ſich; nur noch me⸗ chaniſch that ſie das Gewohnte. Mit ſtarrem Auge, mit glühender Wange verließ ſie den Wagen und trat in das Zimmer, deſſen Thüre ihr von dem Bedienten geöffnet wurde. Ohne Luitgard oder Paul,— der vor wenigen Augenblicken gekommen war, um für einige in der Reconvalescenz begriffene Kranke Unterſtützungs⸗ mittel zu erbitten,— zu bemerken, durchſchritt ſie den


