Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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lungen auf Regine ein, ohne dierect dazu veranlaßt worden zu ſein.

Wo iſt der Herr Hofprediger? fragte Luitg ard, bevor ſie ſich entſchloß Platz zu nehmen.

Er wurde zu einem Kranken gerufen, der das Abendmahl verlangte, ſagte Regine.

In dem Augenblicke hörte man ſeinen Schritt auf der Treppe, die Zeit des ungeſtörten Beiſammenſeins war vorüber, und ſie hatte noch kein Wort von Paul gehört. War er noch geſund und kraftvoll auf ſeinem ſchweren Poſten?

Sie fand den Muth nicht zu der Frage.

Das war gräßlich, gräßlich, ſagte Adrian, in⸗ dem er in das Zimmer trat, aber die Franen zu grüßen vergaß.

Seine Stimme war heiſer, ſeine Stirne feucht, die Farbe fahl. Mit der einen Hand hielt er noch ein mit ſtarken Gewürzen gefülltes Riechkiſſen an den Mund.

Was war es denn? forſchte Luitgard, in der ſich ſogleich jene grauſame Neugierde, die im Nachzittern fremden Leidens eine Art von Genuß findet, regte.

Verlangen Sie keine Beſchreibung der Scene, der Zuckungen, des ſchnellen Auflöſens, ſagte Adrian, in einen Stuhl ſinkend;ich fürchte, ich werde nie wie⸗ der an etwas Anderes denken können. Dieſe Convul⸗