Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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2 die Obſteinfuhr beſchränkt, die Hoſpitäler wurden er⸗ weitert.

Auch Adrian ſuchte nach ſeiner Weiſe mit dem allgemein gefürchteten Feind in Kampf zu treten; er ordnete Kirchengebete an und empfahl Gottvertrauen und Ergebung, zugleich aber auch häufigeren Kirchenbe⸗ ſuch und Genuß des Abendmahles, als bewährte Schutz⸗ mittel.

Dennoch hielt er ſorgſam darauf, daß in ſeinem Hauſe gewiſſe bittere, von Doctor Semp verordnete Tinkturen und Theearten nicht ausgingen, und nahm pünktlich jeden Morgen einige Pillen, die ihn gegen die Anſteckung ſchützen ſollten. Vielleicht hätte er Ur⸗ laub genommen, um die Verſammlung altlutheriſcher Theologen, die um dieſe Zeit in Thüringen gehalten wurde, durch ſeine Gegenwart vollzähliger zu machen und zugleich auf anſtändige Weiſe der Gefahr auf kür⸗ zere, oder längere Zeit zu entgehen, aber der Hof blieb, um dem Publicum Haltung und Muth zu geben, in B., Frau von Wartberg, unzertrennlich an den Hof gefeſ⸗ ſelt, blieb, und ſo mußte auch er ſich der Schaar der treuen Schweizer zugeſellen und aushalten, wenn er ſich nicht ſchwächer zeigen wollte, als die Häupter ſei⸗ ner Partei.

Ganz ähnliche Gründe hielten Luitgard zurück.

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