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graben; noch Andere hätten ihn vielleicht, um Mühe und Verantwortung los zu ſein, auf den erſten beſten Baum geſetzt und den Raubvögeln oder Katzen die letzte, erlöſende That überlaſſen. Gleichviel,“ dachte Gregor,„wenn es auch das Vernünftigſte war. Es gibt Handlungen der Vernunft, die ein junges Mädchen nie über's Herz bringen darf, will es nicht unweiblich, ſchroff erſcheinen.“
„Ich habe geſtern Ihre Tochter geſehen,“ ſagte er, nach ausgetauſchtem Gruß am andern Morgen zu Ivachim bei dem Eintritte in das Archiv.
„Mein Kind wächſt,“ ſagte diefer heiter,„weil ich ihm die Luft und das Licht gönne, durch das allein
der Menſch groß zu werden vermag.“
„Aber zu viel Licht des Geiſtes dämpft oft die Wärme des Gemüths,“ antwortete Gregor.
„Es iſt meiner Anſicht nach ein unrichtiger Schluß, wenn man annimmt, daß die Einſicht in den Grund
der Erſcheinungen nothwendiger Weiſe die Kraft des
Gefühles ſchwächen und dem Gemüthsleben den Lebens⸗ nerv durchſchneiden müſſe,“ ſagte Joachim;„um dieſes einſeitigen Vorurtheils willen ſoll man dem Wiſſens⸗ drange keine Schranke entgegenſetzen.“
„Denken Sie auch,“ erwiderte Gregor,„an die Folgen, welche die Gewohnheit, ſelbſt zu prüfen und


