Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Zimmern führen und nach ſeinen Befehlen fragen zu dürfen.

Gregor traf ſeine Beſtimmungen und blieb ſodann allein. Er brannte ſich eine der ſchwachen Cigarren an, die er allein noch vertragen konnte, und ſah ſich, un⸗ beirrt durch den ſeltſamen, unerwarteten Empfang, die ihm zugewieſenen Gemächer an.

Das Rollen eines Wagens machte jedoch bald der Muſterung ein Ende, und ein Blick hinab genügte, ihn zu belehren, daß Leben und Bewegung auf den Schauplatz gekommen war.

Vor dem den Hauptflügel erſchließenden hielt ein übergroßer, mit orangefarbigem Lack überzo gener Wagen, deſſen Form wohl mit einer Rieſenme⸗ lone zu vergleichen, und mit Recht nur unter dieſen Na⸗ men von den Schloßbewohnern bekannt und genannt war. Die Livree der zur Equipage gehörigen Diener⸗ ſchaft hatte mit würdevollem Stoicismus der Forderun⸗ gen des herandringenden heutigen Geſchmackes wider⸗ ſtanden, harmonirte aber dafür vollſtändig mit dem ſicheren, breiten Geſchirre der wohlgenährten Pferde.

Ein ſchlanker, ältlicher Herr ſtand neben dem ge⸗ öffneten Schlag, durch welchen ſich, mit einiger Mühe wie es ſchien, Se. Durchlaucht bewegte, indem er