Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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der Unmuth des Prinzen einer verſöhnlicheren Stim⸗ mung gewichen war, und vorläufig mußte, neben der Reviſion der Hausgeſetze, Gregor's Aufgabe ſein, jene herbei zu ſühren.

Durch Frau von Wartberg war ihm ein ziemlich treues Bild des Characters, der Eigenthümlichkeiten und Launen des Prinzen gezeichnet worden, dem ge⸗ genüber er ſich zwar die höchſte Vorſicht empfahl, ſich aber doch auf nicht allzuſchweres Spiel gefaßt machte; dagegen konnten in Bezug auf Joachim, deſſen Ein⸗ fluß weder Mutter, noch Sohn unterſchätzten, beide durchaus zu keiner befriedigenden Klarheit kommen. Der Gelehrte— der in ihm das Uebergewicht zu behaupten ſchien, konnte auf einem ihm gänzlich fremden Gebiete nicht ſchwer zu überholen ſein, aber welches Mittel war ſtark genug, um auf den eigenſinnigen Pedanten in allen Fragen des Rechtes zu wirken? Wie konnte man bequem und geſichert mit einem Manne unterhan⸗ deln, der, unerfahren mit dem Gange des heutigen diplomatiſchen Verkehrs, übermüthig genug war, eine eigene, unverletzbare Ueberzeugung haben zu wollen, die um ſo weniger Blößen bot, je toleranter ſie ſich gegen abweichende Anſichten zeigte?

„In jedem Falle iſt es gut, daß ich als Herr von Barthelmy, nicht als Gregor von Wartberg hier auf⸗