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„Es bleibt noch in Dunkel gehüllt,“ entgegnete Ioachim,„in wie weit der Menſch frei und folglich ver⸗ antwortlich iſt. Es gibt Wich en, bei denen die Or⸗ gane des Denkens gerade ſo wenig entwickelt ſind, wie die Freßz angen dieſes Käfers, und es iſt dieſer Ge⸗ brechlichkeit, nicht ihrem Willen zuzuſch Leiben⸗ wenn ihre Geſinnung und Handlungsweiſe nicht zu der noth⸗ wendigen Correctheit gelangt.“
„Nun ja, ich will es ja glauben, es mag ſo ſein,“ meinte der Prinz,—„doch wir ſind abgekommen von dem Hauptthema, der Beantwortung des Schreibens.“
„G Durchlaucht werden mir Ihre Befehle mit⸗
theilen,“ ſagte Joachim. „Entwerfen Sie nur getroſt dasſelbe nach Ihrer Einſicht,“ erwiderte der Prinz,„und überlaſſen Sie es mir dann zu ruhiger Prüfung. Ich denke unſere Anſichten gehen, wie immer, zu demſelben Ziele.“— Hiermit war Ioachim entlaſſen.
Als der Prinz, wenige Stunden ſpäter, das in einem einfachen, würdigen Tone abgefaßte Antwort⸗ ſchreiben überlas, fühlte er eine kleine Mißſtimmung. Die Temperatur der Worté ſchien ihm nicht eiſig genug, auch meinte er, ein Tropfen verſteckter Malice hätte immerhin denſelben einen paſſenden Beigeſchmack geben


