Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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zu erforſchen, ſich von der Flut der Töne überwältigen läßt, ſtatt ihre nothwendige Folge heraus zu hören.

Eine angefangene Tapiſſerie lag auf dem mit ſil⸗ bernen Etui's ausgeſtatteten Nähtiſche; großblättriger Epheu, an braunem Flechtwerk gezogen, wölbte eine weite grüne Niſche über denſelben, die ihren Abſchluß in zwei pyramidal geordneten Blumenobelisken fand.

Obgleich ſich Joachim anfangs nicht heimiſch in der ungewohnten Umgebung fühlte, ſo überſchlich ihn doch nach und nach jene Art von Behaglichkeit, die ein aufmerkſames weibliches Auge und eine geſchickte Hand ſo wohl zu verbreiten wiſſen, und willig nahm er alle die kleinen Dienſtleiſtungen an, die, einzeln betrachtet, taum genannt zu werden verdienen, in zweckmäßiger Verbindung jedoch, als Bedingung zu einer gemüth⸗ lichen Exiſtenz, von dem Manne hoch geſchätzt zu wer⸗ den pflegen.

Die Anordnungen, die ſich nöthig machten, waren ſchnell getroffen, das Gepäck war in die Fremdenſtube gebracht, und unter der ſingenden Theemaſchine flackerte die blaue Spiritusflamme. Durch dieſe an tauſend chemiſche Verſuche erinnert, die ſein Laboratorium auf der Geiſenburg geſehen, warf Joachim zerſtreut und halb verwundert die ſtille Frage auf: warum er nicht dort ſei? und nun erſt an den Zweck ſeiner Reiſe den⸗