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ſtellte ſich an deſſen Spitze und fuͤhrte ihn den Hradſchin hinauf in den großen freien Vorhof der koͤniglichen Burg. Hier wurde die eine Haͤlfte der Ritter mit ſaͤmmtlichen Knechten aufgeſtellt; die dreißig Defenſoren aber begaben ſich mit den Uebrigen die Treppe hinan in den Sitzungsſaal der kaiſerlichen Statthalterſchaft.
Vor einer mit rothem Damaſt behangenen und mit Acten bedeckten Tafel ſaßen auf ihren großen ver⸗ goldeten Lehnſtuͤhlen der Oberſt⸗Burggraf von Stern⸗ berg, der kaiſerliche Rath Graf von Lobkowitz, der Kammerpraͤſident von Martinitz und der Burg⸗
graf des Karlſteins von Slawata. In einiger Ent⸗ fernung ſtand mit dem Protokoll in der Hand der Ge⸗ heimſchreiber Fabricius, eine verhaßte Creatur der beiden Letztgenannten.
Als die Statthalter die Eintretenden bemerkten, fuhren ſie Alle vor Schreck zuſammen und Todtenblaͤße bedeckte ihre Geſichter.
Graf Thurn hielt ihnen erſt im Allgemeinen ihr an Boͤhmen vielfach begangenes Unrecht mit ſcharfen Ausdruͤcken, doch mit ruhiger Kälte vor, und fragte dann einen jeden insbeſondere, ob er an dem verfaſ⸗ ſungswidrigen Antwortſchreiben des Kaiſers in Betreff der Vorfaͤlle zu Braunau und Kloſtergrab einigen An⸗


