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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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ſeine letzten Seufzer gegolten*). Die Kinder ſind alle erzogen worden und bringen ſich außer dem Hauſe fort mit Ausnahme einer Tochter, die dageblieben iſt, um die alte Mutter zu pflegen. Die Wohnung der alten Frau iſt friedlich und heiter wie ihr Ge⸗ müth. Ihre ſchönſten Stunden ſind, wenn Roſa kommt(und das thut ſie oft) und mit ihr ſpricht oder ihr vorliest, und Roſa verläßt ſie niemals, ohne daß die Augen der Alten heller leuchten vor

*) Die übrigen Poſtſchiffer bei dieſer Unglücksfahrt behielten außer Wallin eine traurige Erinnerung daran durch den Verluſt eines oder mehrerer Glieder. Dieſes unglückliche Schickſal diente dazu die redlichen Männer noch feſter aneinander zu ketten. Sie verſprachen ein⸗ ander, wenn einer der fünf Cameraden ſtarb, ſo ſollen die Uebrigen ihm zur Leiche gehen, und dieſe Ueberein⸗ kunft iſt bis jetzt treulich gehalten worden. Unter den noch Lebenden iſt der einſt fröhliche Marbäk. Auf ſei⸗ nem hölzernen Bein humpelt er noch in Klinte herum, und wenn er ein Glas mehr als gewöhnlich bekommen hat, ſo gibt er das eine oder andere muntere See⸗ mannsliedchen zum Beſten. Wegen ſeines ſonderbaren Organs hat man ihm den Spitznamen Brummeler gegeben, den er zugute hält. Im Uebrigen hat ſeine ganze Erſcheinung und ſein Geſichtsausdruck etwas ſehr Melancholiſches. Er genießt vom Staat eine kleine Penſion von 50 Reichsthalern Banco.

Die Wittwe Löfqviſt iſt eine ſchöne alte Frau von viel natürlicher Würde; ſie erhält ſich mit Spinnen, und trotz ihrer Armuth hat man nie gehört, daß ſie das Mitleid oder die Wohlthätigkeit Anderer angerufen habe.

Freud irdiſch

Vi ſagen, und dahinſ bei de Ewigk derten Grabſ ſchone