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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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uns um ihn zu verſammeln und ſeine Worte voll wunderbarer Weisheit aufzufaſſen. Und Cora be⸗ findet ſich jetzt unter ihnen, meine ſchöne, glückliche Cora mit ihren beiden jungen Söhnen, die den Winter über bei uns bleiben und die meinigen ſein werden; ſo wünſchen es ihre Eltern und mein Vater liebt ſie. Axel iſt als Gatte und Vater Alles ge⸗ worden, was ich einſt von ihm hoffte. Cora wirſt Du gewiß liebgewinnen. Wie unſeres Nordens Nachtigall, hat ſie nur wenige Töne, aber ſie ſind tief und rein.

Allgott bereitet ſich vor Dich in ſein Muſeum zu führen und Dir ſeine Blumen ſo wie alle unſere zahmen Thiere, kleine und große zu präſentiren. Du wirſt in ihm ein ſchönes Exemplar von einem gottländiſchen Landmann kennen lernen. Ich erlaube Dir Dich ein wenig in ihn zu verlieben.

Und ich, meine Thecla, ich werde Dich durch meine Haine und die Anhöhe hinauf führen, von wo aus man das Meer, das freieheilige Meer ſieht, und dort will ich mit Dir des Lebens merk⸗ würdigſten Roman beſprechen, denjenigen der jedem Menſchenleben angehört, denjenigen wo das Kleine und das Große auf gleiche Weiſe zur Vollendung zuſammenwirken können, denjenigen endlich wo der Held Gott und die Heldin die menſchliche Seele iſt.

Komm, meine Freundin, ſei willkommen unſer Gutes zu theilen und es durch Deine Gegenwart zu erhöhen.

Roſa.