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Und es wurde voller Tag, aber kein Land zeigte ſich. Wind und Strömung hatten die Kämpfenden weit hinweggetrieben. Man glaubte einen ſchwachen Schimmer von der großen Carlsinſel zu erblicken, aber man war deſſen nicht ſicher. Und gleichwohl hatte man ſich dem rettenden Strand ſo nahe ge⸗ glaubt. Es war entſetzlich ſich ſo in ſeiner Hoffnung getäuſcht zu ſehen. Die ſchreckliche Entdeckung wurde inzwiſchen mit Schweigen aufgenommen. Ueber keine Lippe kam ein Wort des Verzagens oder auch nur der Klage. Die Wanderung wurde den ganzen Tag fortgeſetzt. Aber gegen Abend empfand man zuweilen das Bedürfniß nach Ruhe. Die Männer legten ſich dann im Boote nieder, feſt und treu zu⸗ ſammengeſchloſſen, um auf ſolche Art in der eiſigen Kälte einander Lebenskraft und Lebenswärme mit⸗ zutheilen. Roſa war mittelſt ihrer feinen und wohl gefütterten Kleider beſſer gegen die Kälte geſchützt, als die Männer jin ihren groben Zeugen, und ſie litt vergleichungsweiſe weniger als dieſe.
Und wiederum breitete eine ſternglänzende Nacht ihren eiskalten Schleier über den ſtillen, aber mu⸗ thigen Kampf.
Während einer Ruheſtunde lagen Wahlgren, Carlſon und Fagerſtröm neben einander. Carlſon lag in der Mitte. Auf einmal begann er heftig Arme und Beine zu bewegen und brach in bittere Schimpfreden über einen Herrn aus, der ihn hinaus⸗ getrieben habe, um zu verhungern und zu erfrieren. Dann wurde er ganz ſtille. Unheimlich und unbe⸗ antwortet verklangen Carlſon's Worte in dem eis⸗ kalten Wind. Man war jetzt nicht gewöhnt Jemand
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