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gefaßt zu ſein; ſie wollte ſogleich reiſen und hörte Axels Bitten mit einer gewiſſen Ungeduld an.
Endlich ſagte er:
„Aber ich bitte Dich nicht um Deiner ſelbſt willen, Roſa, ſondern um meinetwillen. Bleib mir zu Liebe hier. Ich kann Dich jetzt nicht begleiten, die Ange⸗ legenheiten meiner Mutter erfordern meine Anweſen⸗ heit hier, uud ich kann nicht mehr ohne Dich leben, Roſa. Haſt Du denn gar kein Herz mehr für mich? Findeſt Du nicht, daß es Schade um mich iſt?“
Roſa antwortete nicht. Ihre ganze Seele wurde aufgeregt durch Axels Leichtfertigkeit oder Doppel⸗ züngigkeit.
Arel ſah ſie forſchend an und ſagte dann:
„Eine Schwierigkeit, die uns früher trennte, iſt jetzt gehoben. Richts hindert mich mehr von Stock⸗ holm wegzuziehen und mich in Gottland niederzu⸗ laſſen, und ich will das thun, ich habe es ſchon lange gewünſcht, wenn Du Deine Einwilligung gibſt. Soll meiner Mutter letzter ſtummer Wunſch unerfüllt bleiben? Willſt Du nicht Ja ſagen zu ihren und meinen Bitten?—— Werde die Meinige, Roſa! Gib mir Deine Hand!“
Jetzt war der Augenblick gekommen; jetzt oder nie konnte und mußte Roſa ſprechen. Sie fühlte es; das gab ihr Kraft. Bloß ſtand ſie auf und ſagte mit feſter Stimme:
„Nie!“
Arel erhob ſich ebenfalls, verwundert über ihren Ton und Ausdruck. Beide ſahen einander mit durchdringenden Blicken an. Endlich ſagte Axel: „Roſa! warum das?“


