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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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Ahorn, Ulm und Linde Säuſeln ſtill im Winde, Neigen ſich im Winde.

In Blumenſträußen und buſchigen Gruppen ſäu⸗ fſtehen ſeln ſie über die Wieſen, die in der Hochſommerzeit in unvergleichlicher Blüthenpracht glänzen, Wieſen, müthig die durch ihre ſeltenen Blumenarten berühmt ſind magne⸗(Orchideen und verſchiedene Arten von Gynandern), wie auch durch ihr feines, ſaftiges, duftendes Gras tz, um auf einem Boden, der ſo glatt und geputzt iſt, als Vater, hätte man ihn zu einem Tanzſaal für Hirten und uf dem hergerichtet. Ahorn⸗ und Sperberbäume, nd die Eſchen und Ulmen, Eichen und Linden, Haſelſ ſtauden rn der und ſchwarze Vogelkirſchbäume ſtehen da in buſchi⸗ uf dem gen Gruppen, bald weite Säle, bald ſchattenreiche Und Stübchen bildend, auf der blühenden Wieſe, und Rorgen⸗ Tauſende von Staaren ſingen mit einem eigenthüm⸗ thauige lichen jubelnden Gezwitſcher auf den Bäumen im f Gott⸗ Hochſommer. Denn die junge Brut, die in den dunkeln Alcoven der Baumſtämme herangezogen worden, ſoll jetzt hinaus und ihre Flügel auf eigene Fauſt verſuchen und ſich auf die Zweige ſetzen, oder von Aſt zu Aſt flattern und die Luft mit ihrem Jubel erfüllen.

So ſäuſelten, ſo ſangen die Haine auf Oeſtervi an dieſem Hochſommermorgen in ſo tiefer Einſam⸗ keit und Friedſeligkeit, wie Edens Haine vor Er⸗

s, die ſchaffung des Menſchen. Denn man erblickt da keine B ſee Spur von Menſchenhand.

eck u Aber es kommt Jemand langſam den Fußpfad heraufgegangen, der durch das blumenreiche Gras