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chen am Tiſche umſchauen. Welcher Luxus in den Klei⸗ dern und Speiſen, meine Gnädigſte!— Unſere Finam von jet zen müſſen verderben— wir müſſen ſammt und ſonderz der näc ruinirt werden. Ei, ſieh da! Auſtern mit Hühnern ein—“ zum zweiten, dritten und vierten Mal willkommen, ihl ich dan Auſtern! Man kann ohne Auſtern nicht leben! Sehei Abend
Sie das junge Mädchen dort, 1 e
„Mit Fingern weiß zum Verblenden jini
Einen Flügel vom Hühnlein ſie bricht.“ den Ho
mit dem bleichen, feinen Geſichte, worauf ſich Lebhaftig⸗ ei, ei, keit und Güte zugleich malen, wie ſie mit inniger Be⸗ ſchütz wunderung die ſchöne Adelaide betrachtet. Glauben mir Si Sie wohl, daß Glück und Menſchen Alles gethan haben munter um ſie zu verderben, und daß es ihnen nicht gelungen eſſen; iſt? Sie vergißt ſtets ſich ſelbſt über Andere. Der jung tiſche ſi Herr, der hinter ihrem Stuhle ſteht, ſcheint eine ſeht was ur gute Meinung von ihr zu haben.“ wegnim
„Haben Sie nicht ſchon bemerkt,“ fragte ich,„daß ſie ſich die gegenſeitige Mißgunſt, welche man den Frauenzin gackern mern ſo oft und viel vorgeworfen hat, hauptſächlich bi den Au der jüngeren Generation ganz aus dem Geſellſchafté Vortref leben verſchwunven zu ſein ſcheint? Sie ſind jetzt wirt lich die erſten, die den Höherbegabten unter ihnen den Tribut herzlicher Bewunderung darbringen. Die Lili 6 und die Roſe ſtreiten nicht mehr, ſondern huldigen ein meine( ander und gewinnen dadurch an Schönheit; die Veil⸗ chen duften anſpruchslos zu ihren Fußen und blicke und ver freundlich huldigend empor.“
„Ja, gewiß, es iſt keine Frage, die Welt wird von Tag zu Tag moraliſcher. Ei der tauſend! Tante Gunille mit einem Turban, wie ihn Mahomed nicht prächtige haben konnte. Vor zwanzig Jahren ein zartes Mädchen das ſich von Morgenthau und Peterſilien nährte, jetzt ein große Frau.. iſt es nicht wunderlich, daß man eine große Frau in einem ganz andern Sinne ſagt, als ein großer Mann?— ſie ißt mit ſcharfer Kennerzunge


