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Die Töchter des Präsidenten : Erzählung einer Gouvernante / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. übers. von G. Fink
Entstehung
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Die Töchter des Präſidenten.

Erzählung einer Gonvernante.

Der Einſtand.

Verſchwende nicht durch Leſen beine Zeit, Es bringt dir wenig Segen in die Ehe, Zu trennen dich vom Buch ſei ſtets bereit,

Ich will, daß meine Frau nach ihren Töpfen ſehe.

Siehſt bu denn nicht, daß ein gelehrtes Weib Nie, nie entrinnen kann des Satyrs Witze? Drum, liebes Kind, zu deinem Zeitvertreib Allein mach eble Wiſſenſchaft dir nütze.

Frau Lingren.

Und, meine beſte Mamſell, fügte der Präſident hinzu, indem er voll Ueberzeugungseifer und Nachdruck ſeine Hand auf meinen Arm legte,merken Sie ſich's wohl, und machen Sie um Gotteswillen nur keine Meer⸗ wunder aus meinen Mädchen nur kein Meerwunder. Ich will keine ſchimmernden und flimmernden Frauen⸗ zimmer, keine gelehrte, hochtrabende und pedantiſche Damen; einfache, verſtändige Weiber, gute Hausfrauen und Mütter, dazu will ich ſie bilden. Schöne Künſte mögen ſie immerhin erlernen, aber nur um ſich ſelbſt und Andere angenehm unterhalten zu können! wenn ich Virtuoſen hören will, ſo gehe ich am liebſten ins