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müßte, und die Freude, meine Stiefmutter meinen Ent⸗ ſchluß vollkommen billigen und auch meine Handlungs⸗ weiſe nicht ganz mißbilligen zu hören.
Sie war Etwas in Sorgen, wie man vor der Welt die Sache erklären ſollte und über die Meinung dieſer. Nachdem wir Alle unſere„reflexions morales und chré- tiennes“ darüber gemacht hatten, fanden wir, daß die Sache nicht ſo gefährlich wäre, ſo wenig wie die Welt, wenn man ihr nur mit redlichem Sinne und auf höfliche Weiſe entgegentrete.
Als wir uns in der Nacht trennten, band meine Stiefmutter ein Bracelet von ihrem eigenen Haare mir um den Arm, indem ſie dabei ſagte:
„Du darſſt nicht glauben, meine liebe Sophie, daß ich nicht geahnt, nicht in der Stille geſehen hätte, wie das Alles noch gehen würde, obgleich ich Nichts habe ſagen wollen. Ja wohl! Ich habe das wohl vorausge⸗ ſehen!“
„Wirklich! hat meine liebe Mutter das?“ rief ich.
„Hm! Hm! Hm!“
Wieder Fürſt Metternich! dachte ich, und ſagte:
„Gute Nacht, liebe gute Mutter!“
Montags in der Frühe, den 23. Mai.
„Wieder ein Tag! Wieder ein Wechſel von Licht und Schatten!“ Neuer, freundlicher Tag! In meiner neuen Wohnung begrüße ich dich.
Meine Mutter, Lennartſon' und Selma begleiteten mich hieher. Ich hoffe, ſie oft wieder zu ſehen.
Schon fühle ich mich hier ganz heimiſch, und Frau Trollmann mit mir. Der Ober- und der Unter⸗ zauberer haben einen gründlichen Frieden auf gewiſſe Bedingungen hin abgeſchloſſen, die in des Herrn Hand ſtehen. Munter ſpielen die Wellen draußen auf


