nwen⸗ er die naus ngling
ſelbſt⸗ tte ſie edliche id den zu er⸗ ſeines n: die Mutter rlieb⸗ Ver⸗ de nd n„ wo g von „ließ
n, die
hmerz⸗ Todes Sohne ie ver⸗ worden ſeiner Stunde huldige durch⸗ die in dabei ohne konnte lücklich nd un⸗ Armen, eit des
49
Wiederſehens mit ihm ſprach und ihm anbefahl,„Geduld mit ſeinem Vater“ zu haben.
Entſetzlich war die Wirkung dieſes Verluſtes auf den achtzehnjährigen Jüngling, und reifte ihn ſchnell zum Manne. Seine Gemüthsſtimmung in dieſer Zeit und die Liebe zu den Studien beſtimmten ihn, heimlich in den geiſtlichen Stand zu treten.
Auf der Univerſität betrieb er, wie einſt der be⸗ rühmteſte Staatsmann Schwedens, die theologiſchen Studien, die er, auch hierin gleich Axel Orenſtjerna, unterbrach, um nach dem Willen ſeines Vaters eine Reiſe in's Ausland zu machen: er reiste als Geſand⸗ ſchafts⸗Sekretär nach Wien. Das Glück, das er hier hatte, und die Talente, die er entfaltete, beſtimmten, wie es auch ſein Vater gewünſcht hatte, ſeine Zukunft: er wurde Staatsmaun, und hat in dieſer Laufbahn während ſeiner mehrjährigen Verwendung ſich die Ach⸗ tung und das Vertrauen Aller erworben.
Nachdem meine Stiefmutter und der Vikinger ab⸗ wechſelnd mit einander dieſe Thatſachen aus Lennartſon's Leben vorgetragen hatten, erinnerte mich Selma daran, daß ich am erſten Abende, wo ich ihn hier ſah, äußerte, ich hätte ſchon früher ſeiye Bekanntſchaft gemacht, und ich mußte nun erzählen, wo und wie. Was ich denn auch, wie folgt, that.
„Es mögen etwa fünfzehn Jahre ſeither verfloſſen ſeyn. Ich befand mich bei einem Mittagsmahl, zu dem auch der General Lennartſon und ſein Sohn geladen waren. Die Geſellſchaft war zahlreich und beſtand größtentheils aus Angehörigen und Bekannten des Generals. Bloß eine Tiſchecke trennte mich von dem jungen Lennartſon. Der ausgezeichnete junge Mann hatte ſoviel Güte gegen mich, daß er ſich mit mir— damals einem ſchüchternen, vierzehnjährigen Mädchen, unterhielt, mir namentlich von Schillers Wallenſtein erzählte, ſo daß ich darüber Eſſen und Trinken vergaß. Das allgemeine Tiſchgeſpräch kam


