nkeit iden von iſter die ndie von ge⸗ then war: Tanz den wäh⸗ mehr ſt an elma nahm neine
enſin⸗ ſelbſt ndeln reude tolzen ſt ſie lieben veißen mmte, „ſon⸗ ch den “von Jung⸗ llen,“ anen „wie eines
5
„Das Leben eines reichen Junggeſellen,“ ſagte der Andere ebenfalls mit einem Seufzer,„iſt ein brillantes Dejeuner, ein ziemlich fades Diner und ein höchſt mi⸗ ſerables Souper.“— Während ich ſo der Unterhaltung dieſer beiden Herren lauſchte, und„les reines du bal“ betrachtete, bemerkte ich, daß ein Mann zwiſchen dreißig und vierzig Jahren, in Flottenuniform, von offenem und kräftigem Ausſehen, mit einem Paare ernſter, ehrlicher Augen mich anſah. Dies machte mir Vergnügen— ich weiß nicht, warum? Auch bemerkte ich, daß der Sohn Neptun's immer näher auf mich zuſteuerte und— plötz⸗ lich ſaß er mir zur Seite, Ich begreife noch nicht recht, wie wir in's Geſpräch kamen, und noch weniger, wie ich dazu kam, ihm meine Beobachtungen über die bei⸗ den Geſtirne des Balls mitzutheilen, am allerwenigſten aber, wie ich gegen eine mir ganz fremde Perſon ſo mit⸗ theilſam und bekannt ſeyn konnte. Die Perſon freute ſich über mein Vertrauen und fragte, ob ich Aufklärung wünſche. Ich erwiederte ihm, daß ich dieſen Abend auf einer Entdeckungsreiſe begriffen wäre, und als Steuer⸗ mann den Zufall angenommen hätte, dem ich nun auch die Leitung der Fahrt überlaſſen wolle. Mein neuer Be⸗ kannter warnte mich vor der Gefahr, mich einem ſolchen Steuermanne zu überlaſſen, und forſchte fein nach der Abſicht meines Unternehmens. Ich antwortete auswei⸗ chend: das Geſpräch wurde ſcherzhaft und kam mir vor, wie wenn ein größeres Kriegsſchiff ſich daran ergötzt, eine kleine Brigg zu jagen, die ihm jedoch immer durch ſchnelle Wendungen zu entkommen weiß. Indeſſen geriethen wir ganz unbemerkt in ein ſehr tiefes Fahrwaſſer, nämlich in die innerſten Geheimniſſe der Seele und des Lebens, und wir ſtritten bald um das, was das höchſte Wohl und Wehe des Menſchenlebens ausmacht. Wir hatten hier ganz verſchiedene Anſichten: während ich in der Ruhe des Gemüths und der Klarheit des Gedankens den Hafen des Glückes ſuchte, wollte der Sohn Neptuns ihn
Friederike Bremer, Tagebuch. 3


