„Mein letztes Wort und mein letzter Gedanke iſt — Alf!“ „Alette, meine liebe Alette, warum dieſe Thräne?.. „Suſanna,“ flüſterte Harald,„ich will dir nur ſagen, vaß mein letztes Wort ſein wird— Suſanna.“ „Und das meinige— Harald.“ Suſanne ging jetzt wieder an Haralds, Alette an Alfs Arme.
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„Nachdem wir am Schluſſe unſerer Erzählung ſo heitere Auftritte vorgeführt, ach warum müſſen wir noch ein Ereigniß tragiſcher Natur mittheilen? Aber ſo ge⸗ bietet das Schickſal und wir ſind gezwungen, zu erzählen, daß—— die graue und die weiße Gans— weine nicht empfindſamer Leſer— ſchon drei Wochen vor Suſanna's Hochzeit Behufs der Mäſtung eingeſperrt worden ſind und nachdem ſie ein Paar Tage vor derſelben ihr ſtreitvolles Leben geendigt, in einer leckern Sauce verzehrt wurden, zur Feier des Tages, der Haralds und Suſannas letzten Streit und den Anfang ihrer ewigen Vereinigung geſehen.
Oſt ſtand Suſanna ſpäter während ihrer glücklichen Ehe an dem klaren Quell, umgeben von der gefiederten Schaar, die ſie fütterte, indem ſie zwei muntern braun⸗
äugigen Knäblein und einem blühenden jungen Mädchen — aus der Fülle eines glücklichen Herzens das Liedchen ſang:
— M
„Gibts auch nebenbei Eine Neckerei
Wenn man nur einander liebt! Trüber Himmel auch Klärt ſich wieder auf; So iſt der Dinge Lauf.
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