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Intereſſante von den Eigenthümlichkeiten derſelben, von ih⸗ ren Wäldern, Bergen und Steinarten, er ſprach vom Ur⸗ berg und den Uebergangsformationen, wie ſie vor der Sündfluth geweſen und wie ſie nachher geworden, ſo daß Suſanna über ſeine große Gelehrſamkeit ſtaunte und ein Gefühl von Verehrung für ihn in ihrer Seele aufſtieg. Freilich verſchwand dieß wieder in einem heftigen Streit,, der ſich plötzlich wegen der Sonne zwiſchen ihnen entſpann,
von der Harald behauptete, ſie ſcheine in Norwegen heller,
als in Schweden, was Suſanna aufs Lebhafteſte bekämpfte
und geradezu das Gegentheil behauptete, ſo wie ſie auch
von dem Himmelsſtrich erklärte, er ſei in Norwegen ganz anders, als in Schweden; ſonſt war die Fahrt im Ganzen äußerſt harmoniſch und hochſt geeignet, in Suſanna einen günſtigen Eindruck für Harald zu erwecken. Durch ſein Fahren, ſeine Artigkeit und Gelehrſamkeit hatte er in ihren Augen etwas Großartiges, etwas Außerordentliches be⸗ kommen.
Als ſie nach einer Fahrt von etwa einer Meile dem Pfarthauſe näher kamen, ſahen ſie von mehreren Seiten„ kleine Schlitten aus den Thalwegen heranziehen und in der⸗ ſelben Richtung, wie ſie, über das Schneefeld eilen. Wir⸗ belnder Dampf wallte aus den Nüſtern der ſchnaubenden Roſſe und luſtig erklangen die Glockchen in der klaren Luft. Suſanna war entzückt.
Nicht minder war ſie es über die Herzlichkeit, wo⸗ mit ſie, die Fremde, die Dienerin, in dem Pfarrhauſe von fremden, wohlhabenden und angeſehenen Leuten auf⸗ genommen wurde. Suſanna war überdieß ſehr neu⸗ gierig, wie es wohl in einem anſtändigen norwegiſchen Pfarrhauſe zugehe und es war ihr daher äußerſt willkom⸗ men, als die freundliche Frau Middelberg ſie einlud, das Haus zu beſehen und ihre älteſte Tochter Thea beauf⸗ tragte, ſie überall herumzuführen, vom Keller bis auf den Boden. Dadurch bekam Suſanna große Achtung vor der Ordnung im Pfarrhauſe. Sie fand auch Man⸗ ches zu lernen, meinte jedoch guf der andern Seite
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