fallen, ſo wie mit den lokalen Verhältniſſen kannſt du ganz nach Belieben ſchalten und dich dabei der⸗ ſelben Freiheit bedienen, wie ich. Dieß Alles iſt von geringer Bedeutung bei einem Büchlein, das ſich blos mit der Geſchichte des Herzens beſchäftigt. Gerne überlaſſe ich dir die Ausführung meines ſchwa⸗ chen Entwurfes. Du wirſt ſie gewiß beſſer zu Stande bringen, als ich ſelbſt— denn du biſt älter und das Leben iſt eine Lehre, eine Schule, wo jedes weitere Jahr den Uebergang in eine höhere Klaſſe mit ſich bringt. Auch ich gehe jetzt höher hinauf⸗ zuſteigen, gehe zu lernen, wiewohl vielleicht nicht mehr zu ſchreiben. Lebe wohl bis— zu meinem lichteren Morgen!
„Deine Emma.“
Ich habe gethan, was Emma Rönnqvist wünſchte; wie?— darüber magſt du, mein Leſer, urtheilen. Sieh einmal her!
„Und wer iſt die Ich?“ könnteſt du fragen: Geneigter Leſer, ich bin— wenn du gut biſt— und beſonders wenn du unglücklich biſt— von ganzem Herzen
Deine Dienerin.


