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nicht wegzunehmen, die feine, beinahe kindliche Rundung ihres Geſichtes, ihres Halſes und ihrer Arme nicht zu verwandeln vermocht. Sie iſt weich, weich, wie die Güte ſelbſt und einnehmend wie ſie. Ihr Blick iſt klar, mild, man könnte ſagen— heilig.
„Lehnen Sie ſich beſſer an mich,“ flüſterte ſie Ha⸗ gar zu.
Es iſt Serena.
Im Schatten, und finſterer als dieſer, ſteht Bruno, den dunkelflammenden Blick unbeweglich auf die Beiden geheftet. Seine Bruſt hebt ſich langſam, aber ſtark. Gedanken kämpfen darin.
In einiger Entfernung vom Bette, in einem mil⸗ den, grauen Dämmerlicht ſitzen zwei alte Geſtalten, ſtill, bleich, geſpenſtergleich.
Sechs Wochen ſind vorüber ſeit dem Abend, da Hagar gewaltſame Hand an ihr eigenes Leben gelegt hat. Wie eine erlöſchende Flamme bald auflodert, bald ſinkt, ſo hatte ſie lange zwiſchen Leben und Tod ge⸗ ſchwebt. Aber die Schmerzen der letzten Tage wurden groß und ſie fühlte ihr Ende ſchnell nahen. Es war Nacht, als ſie aus einer langen Bewußtloſigkeit er⸗ wachend mit Serena's Großeltern zu ſprechen verlangte, aber als ſie kamen, war ſie lange nicht im Stande zu reden. An Serena's treue Bruſt geſtützt, von ihren Armen umfaßt, ſchöpfte ſie allmälig wieder einige Kraft. Auf ihre Bitten nahten ſich die Alten. In kurzen, aber ſchönen Ausdrücken dankte ihnen Hagar ſür die Pflege, die ſie ihr geſchenkt und bat, ihr die Unruhe, die ſie ihnen verurſacht, zu verzeihen.„Jetzt,“ fügte ſie hinzu, „jetzt werde ich Niemand mehr auf Erden beunruhigen — jetzt gehe ich meinem letzten Urtheilsſpruche entgegen. Aber bevor ich gehe, laßt mich der Wahrheit ein Opfer bringen; laßt mich etwas gut machen, von dem, was ich verbrochen habe. Höret das Bekenntniß einer Ster⸗ venden und ſetzet Glauben in meine letzten Worte. Ich habe Bruno Nichts vorzuwerfen. Ich habe


