Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſtroͤmende

Ade's, als die Treppe vie helden⸗ ) nicht auf groß. '-s bemerkt, Das Ge⸗ e und rief:

ppe hinauf. de noch am

nem Tiger, ilt, raſſelte Teufels be⸗ Hölle.... elde zu und daß dieſer tung ſtürzte Wunde in

! war der

mit ſeinem und zertrat h murrend: upt mit den

Jakob von Artevelde. 101

Füßen zertreten würde; da liegſt Du nun, Hochmü⸗ thiger!

Während er ſo mit Hohn und Schmach ſeinen feigen Neid an der Leiche des Helden ausließ, kühlten andere Mörder ebenfalls ihren Haß an ihr und zerhackten ſie ſo, daß ſie faſt die menſchliche Geſtalt verlor.

Endlich, zum Uebermaß des Greuels, banden ſie dem Leichname einen Strick um den Hals und ſchleppten ihn die Treppe hinunter auf die Straße.

Bei dem Anblicke des blutigen Schlachtopfers erfaßte ein plötzlicher Schrecken die meiſten Zunftgenoſſen; ſie begriffen jetzt erſt, welches unauslöſchliche Brandmal dieſe Miſſethat auf ihre Stirn prägte, und entfernten ſich mit Abſcheu von der Leiche oder drohten, augenblicklich Rache zu nehmen wegen einer That, an der ſie leider Alle gleiche Schuld hatten.

Die Mörder ließen jedoch der Menge nicht die Zeit, um ihre Genehmigung oder ihren Unwillen zu bezeugen; ſie ſchleifften den Todten raſch hinter den Winkel der Lange Meere, zogen ihn eine Weile durch den Koth fort und verſchwanden mit ihm in der undurchdringlichen Dunkelheit...............

............................

Das war das Ende des weiſen Mannes von Gent! das war der Lohn für ſein ruhmreiches Heldenleben!

Ach! für den niederen Neid, für gemeine Leiden⸗ ſchaften, für engherzige Herrſchſucht muß es ein ſchöner Sieg geweſen ſein, bei dem Falle Jakob's von Artevelde

-