100 Jakob von Artevelde. drängte ſich noch mehr in die Ecke, wo das ſtrömende Füße Blut ſich geſammelt hatte. thige Die übrigen Freunde und Diener Artevelde's, als 8 ſie ſahen, daß ihnen Hülfe ward, verließen die Treppe Neid und griffen die Mörder von hinten an; allein wie helden⸗ Mör 6 müthig ſie auch kämpften, ſo durften ſie doch nicht auf ſo, 1 den Sieg hoffen; die Zahl der Feinde war zu groß. Mit ſiegreicher Freude hatte Geeraert Denys bemerkt, Leich daß der Zugang zur Treppe frei geworden ſei. Das Ge⸗ die I fecht verlaſſend, wandte er ſich nach dieſer Seite und rief:— „Nach oben! nach oben!“ ein; Dann eilte er vor den Seinigen die Treppe hinauf. begri In das Gemach tretend, ſah er Artevelde noch am Miſſ B Fenſter ſtehen und zum Volke reden. Abſe Ein entſetzliches Schnauben, wie von einem Tiger, un der die zuckende Beute in ſeinem Krallen hält, raſſelte Scht aus ſeiner Kehle; das wilde Lachen eines Teufels be⸗ leuchtete ſein Antlitz wie mit dem Glanze der Hölle.... tnn V Jauchzend ſprang er mit dem Beile auf Artevelde zu und. verſetzte ihm einen ſolchen wüthenden Hieb, daß dieſer, mit geſpaltenem Haupte auf die eiſerne Brüſtung ſtürzte b unß und ſein unſchuldiges Blut aus der weiten Wunde in Dun Strahlen auf die horchende Menge ſpritzte. „Volkl...... Gent...... Flandern!“ war der letzte Seufzer des weiſen Mannes. Sein böſer Feind, nicht zufrieden geſtellt mit ſeinem das Tode, ſchleppte die Leiche vom Fenſter weg und zertrat ihr den Schädel, mit giftiger Freude ſiegreich murrend: ſchaf „Ich habe geſagt, daß ich Dir das Haupt mit den Sieg
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