Teil eines Werkes 
6 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde. 97

Endlich hatten die Mörder die Thür zerſchmettert und ſtrömten ſiegreich in den Gang. Jetzt begannen ſie mit ihren Hämmern die Thür des Gemaches anzugreifen und aus ihren Angeln zu heben. Es währte nicht lange, ſo ſank dieſer ſchwache Schutz und ſchlug zu Boden, und ließ den wüthenden Stürmern den Eingang frei.

Ghelnoot's Schwert zerſpaltete dem Erſten den Kopf, Lieven's Dolch durchbohrte dem Zweiten die Bruſt; eben ſo ſchnell wählte ſich jeder ihrer Freunde ein Schlacht⸗ opfer, und in demſelben Augenblicke ſchwammen fünf oder ſechs Mörder in ihrem Blute.

Bei dieſem Anblicke wichen die Anderen gewaltſam zurück. Da ſie in dem engen Gange nur zu Zweien oder Dreien zugleich vortreten konnten und getroffen wurden, ehe ſie im Stande waren, von ihren Waffen Gebrauch zu machen, ſo ſahen ſte wohl ein, daß nur Wenige von ihnen in die Kammer dringen würden und einem ge⸗ wiſſen Tode entgegengingen, ohne zu Artevelde durch⸗ dringen zu können. Sie wollten daher zurückkehren; aber tiefer im Gange heulte eine vordringende Menge, welche ſich plötzlich in ihrem Laufe gehemmt fühlte und mit unbewinglicher Gewalt die Vorderſten wie ein ſtür⸗ zender Strom zur Kammer hineintrieb, wodurch ſie, ohne es zu wiſſen, ſich dieſes gefährlichen Ganges be⸗ mächtigten.

In der That, obwohl Ghelnoot und ſeine Genoſſen wie wüthend die erſten Feinde zu Boden ſchlugen, ihnen die Häupter mit Schwertern ſpalteten oder die Bruſt mit Dolchen durchſtießen, war doch die Zahl der Angrei⸗

Fakob von Artevelde. VI. 7

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