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Jakob von Artevelde. 95
Artevelde's mächtiges Wort begann bereits die Auf⸗ merkſamkeit der Menge zu feſſeln und die Leidenſchaften ſiegreich zu beruhigen.
Ein bitterer Aerger überwolkte Geeraert Denys' Ge⸗ ſicht, der in finſterer Wuth bemerkte, daß ſein Opfer nahe daran war, ihm zu entgehen. Er hatte ſich bereits bemüht, durch wüſtes Geſchrei den Oberhauptmann zu hindern, in ſeiner Rede fortzufahren; aber der Ruf: „Laßt ihn reden! laßt ihn reden!“ der ihm aus allen Winkeln des Marktes drohend entgegenſcholl, zwang ihn, dieſes Mittel als vergeblich fahren zu laſſen.— Plötzlich ward ſein Antlitz auf's Neue von einer giftigen Freude erhellt. Er miſchte ſich haſtig unter die horchenden Zunft⸗ geſellen und ſchien geheime Befehle auszutheilen; denn Viele verließen darauf ihren Standplatz und begaben ſich unter die Linde. Nach einigen Augenblicken waren dort ungefähr funfzig Männer verſammelt; ſie ſprachen eifrig, jedoch leiſe mit einander, und ſchienen auf etwas Bluti⸗ ges zu ſinnen; denn ſie betrachteten ihre Beile und Dolche mit einem gräßlichen Ausdrucke wahnſinniger Freude.
Geeraert Denys geſellte ſich bald darauf zu ihnen und ſagte ihnen einige Worte, worauf er ſie ſtillſchwei⸗ gend nach dem Paddenhoek führte.
Lieven Comyne bemerkte dieſe Böſes bedeutende Be⸗ wegung, deren Zweck er leicht errathen konnte. Er begab ſich raſch zur Menge zurück und ſammelte dort in Eile einige ſeiner Freunde.
Bei der Hinterthüre von Artevelde's Wohnung an⸗ gelangt, erhob Denys mit ſeinen Verbündeten ein wildes


