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Du
dem
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dir!“⸗
Geiſt mein Viel⸗ 3 Ge⸗ Liebe Mher deſſen niger⸗
Jakob von Artevelde. 21
maßen Entſchuldigung finden vor Gott und vor Men⸗ ſchen, wenn eine große Schlechtigkeit ſie hervorrief und ſie nährt; aber ſage mir doch, was hat Dir der Ober⸗ hauptmann je Böſes gethan? War ſeine erſte That nicht, Dich aus der Verbannung zurückzurufen? Er weiß, daß Du ſeitdem ihm feindſelig geſinnt biſt. Wahrſcheinlich iſt es ihm nicht unbewußt, daß Du ſeinen Fall als die Aufgabe Deines Lebens betrachteſt. Und dennoch, Du kannſt es nicht läugnen, Vater! wenn geſtraft werden mußte, hat er Dich jederzeit verſchont, obwohl er wußte, daß Du doch nicht aufhörteſt, zu ſeinem Nachtheile wirk⸗ ſam zu ſein. Und während Du ihn tadelteſt, während Du ſeinen Namen verwünſchteſt, kam niemals ein Wort gegen Dich über ſeine Lippen, nicht einmal eine Klage über Dein Unrecht. Du ſagſt, Du haſſeſt ihn aus Liebe zum Vaterlande? Was war Flandern, als ſeine Hand es emporhob aus der Gruft der Erniedrigung und des Elends? Die Hungersnoth mähete unſere abgezehrten Brüder von der Erde weg; wir waren die muthloſen Sklaven des Fremden; Handel, Gewerbe, Wohlfahrt, Gedeihen, alle Gaben, welche Gott unſerer milden Hei⸗ math geſchenkt, waren dahingeſchmachtet unter dem Un⸗ rechte und der Unterdrückung..... Und jetzt, jetzt hat ſich Flandern uͤber alle umliegenden Lande in Macht, Freiheit und Reichthum erhoben; jetzt iſt die bleierne Sargdecke von Frankreichs Einfluß auf immer wegge⸗ nommen und vernichtet; Ueberfluß ſtrömt über unſern Boden, und die Nationen der Erde rühmen unſer Vater⸗ land als den Brennpunkt der Volksbildung und Volks⸗


