Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

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gen Worten gegen den Aufruhr zu wirken ſcheinen, im Beiſein von Perſonen, die wir als Freunde des Ober⸗ hauptmanns kennen. Ihr Zeugniß ſoll uns retten, wenn Jemand uns verräth, oder man uns für verdächtig hält. Das iſt es, was ich thun werde. Gehen wir aber vor Allem vorſichtig zu Werke....“

Plötzlich hörte man in der Richtung des Schöffen⸗ hauſes ein anhaltendes Geſchrei, einen verwirrten Lärm, welcher das Beginnen des Aufſtandes oder mindeſtens ein Gefecht anzukündigen ſchien. Geeraert Denys' Augen funkelten vor Hoffnung; ein heiteres Lächeln überzog ſein Geſicht, und er ſagte eilig:

„Kommt, kommt, Muggelyn! die Sache iſt im Gange; Ihr habt Euch getäuſcht; der Sieg iſt unſer.“

„Beachtet wohl, was Ihr thun wollt!“ lachte der Ribaud, ihm folgend.„Unſere Hunde bellen wohl, aber ſie wagen nicht zu beißen. Mir beweiſt der Lärm, daß Alles auf Schreien hinausläuft, bis Mher Ghelnoot van Lens es müde wird und die Schreier beim Kopfe nimmt.“

„Kommt, kommt!“ wiederholte der Oberdechant.

Die Leliaerds, welche auf dem Freitagsmarkte in großer Zahl verſammelt waren, hatten unterdeſſen die Nachricht bekommen, daß Artevelde ihren Anführer, Ser van Steenbeeke, in deſſen eigenem Hauſe gefangen halte. Da ſie nicht hofften, den Oberhauptmann mit Gewalt von dort vertreiben zu können, ſo waren ſie, von Ser Gilliſſe van Gavere geleitet, nach dem Schöffenhauſe ge⸗

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