Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

„Es iſt lächerlich!“ ſagte Muggelyn;„wenn man weder Muth noch Vorſicht hat, um ein ſolches Schiff zu führen, ſo läßt man ſeine Hände vom Steuer. Man verſteht einander nicht. Die Einen rufen: Es lebe der Graf! fort mit dem Engländer! Die Anderen ſchreien: Fort mit dem Oberhauptmanne! fort mit den Leliaerds! fort mit dem Grafen! fort mit den Franzoſen! Glaubt Ihr, Mher Denys, daß ein Wagen, vor welchen man ein Pferd und einen Eſel neben einander geſpannt hat, ſchnell und richtig fahren kann? Das Geheimniß iſt auch gut bewahrt, bei meinem Worte! Ihr verbergt Euch im dunkelſten Dunkel, um den Plan zu dem Aufſtande zu entwerfen, und nach Eurer Ausſage ſollte man glauben, Alles ſei ſo ſicher und ſo wohl verwahrt, wie im Grabe. Und nun, wo der Augenblick da iſt, ſcheint der Ober⸗ hauptmann beſſer zu wiſſen, als Ihr Leute, was Ihr thun wollt und was Ihr beſchloſſen habt. Ser van Steenbeeke läuft wie eine blinde Katze mit dem Kopfe voraus in den Sack und will den Aufruhr anfangen laſſen in Gegenwart des Oberhauptmanns, des Mher Ghelnoot, und von zweihundert und funfzig Mann von St. Nikolges!“

„Man hat uns verrathen; wer konnte das denken!“

„Nun, Meiſter! glaubt Ihr denn, daß wir allein betrügen können?“

„Ol ich werde den Schuft ſchon erfahren und ihn ſtrafen mit einem gräßlichen Martertod..... Warum bleibt Ihr hier, Muggelyn? Kehrt zurück! Flößt Euren Leuten Muth ein! Seht, ob nichts unternommen werden

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