45
Jakob von Artevelde.
ünde an außer den Ribauden und den ſechszehn Knappen des ulaſſen, Hauptmanns von Sanct Jakob ſich keine gewaffnete ſam⸗ Macht zeigte.
Bürger Man hatte wohl vernommen, daß Mher Ghelnoot
van Lens einige Mannen ſeines Kirchſpiels für dieſen H Tag zuſammengerufen; doch ſah man darin keine andere i Dau⸗ Abſicht, als eine kleine Schutzwehr zu bilden, was man
nmelten
zeüden bei ſolchen Gelegenheiten immer zu thun pflegte. Oben⸗
ntfern⸗ drein war die Reihe an den Männern von Sanct Niko⸗ dineß laes, und nichts natürlicher, als daß ſie in geringer Zahl on dem
hier erſchienen, um für die öffentliche Ruhe zu ſorgen. wann Geeraert Denys hatte bereits ſchon mit ſchnellem
Blicke, Schritte alle umliegenden Straßen durchſchritten, um zu = dies ermeſſen, wie weit man auf die verſprochene Hülfe der Angſt Eidgenoſſen bauen könne. Da er überall eine anſehn⸗ fried⸗ liche Menge fand und nicht ſelten eine laute Beſchuldi⸗ Woh⸗ gung gegen Artevelde ſein Ohr traf, ſo hielt er den Sieg einem faſt für gewiß und begann ſeinen Gang von Neuem, n oder diesmal mit offenem Antlitz und freundlichem Lachen einige Jedem die Hand drückend und doppelſinnige Worte ge⸗ gen den Oberhauptmann ausſtreuend.
amm⸗ Nachdem er ſich ſo jedem Volkshaufen gezeigt hatte, n das ging er den Nederpolder hinunter, um in geringer Ent⸗ lebri⸗ fernung von dem Stadthauſe in der einſamen Vertie⸗ ihrem fung unbemerkt auf⸗ und abzuſchreiten, bis der Augen⸗ e ge⸗ blick ſeines Erſcheinens nahe.
Seit einer Viertelſtunde waren Aller Augen mit ei⸗ nöi ner ängſtlichen Neugier nach dem Belfroot gerichtet, von dem
wo der Oberhauptmann herkommen mußte. Während


