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Die hölzerne Clara.
Luft....... und die Reiſenden verſchwanden in der Rich⸗ tung des Kaiſer⸗ oder Sent⸗Joristhores auf der Heerbahn nach Brüſſel.
Arme Waiſen! ſie hatten mit ſo viel Freude an dem Geſchenke und den Blumenſträußen gearbeitet! Sie waren ſo froh in Ausſicht auf die Freude, welche Clara bei dieſem Beweiſe ihrer dankbaren Liebe finden würde...Und nun gehen ſie einſam dahin, das Herz voll Trauer, die Schürze vor den Augen! Nun kehren ſie ſchweigend und niederge⸗ ſchlagen nach Hauſe zurück um ihren Kummer im Mägde⸗ hauſe zu verbergen und in Freiheit über den Verluſt ihrer engelgleichen Gefährtin zu trauern!
IX.
Vierzehn Tage ſpäter wandelten die Mädchen während
der Freiſtunde auf dem Hofe hin und her und ſchienen mit Geldeinſammeln beſchäftigt, denn jedes Mädchen, von der Langen Mie dazu aufgerufen, warf eine Kupfermünze in Trees Schürze. In der Mitte des Platzes ſtand ein alter Mann auf einer Leiter und arbeitete an einem ſteinernen Liebfrauenbilde. Die Zeit hatte es beſchädigt: es waren einige Stücke der Draperie abgefallen und er war damit be⸗ ſchäftigt, ſie in ihrer urſprünglichen Geſtalt wiederherzu⸗ ſtellen. Der greiſe Bildhauer mußte im Mägdehauſe ſehr bekannt ſein, denn die Mädchen tauſchten mit ihm allerlei unſchuldige Scherze und harmloſe Neckereien aus. Auf einmal entſtand in einer Ecke des Hofes ein heftiger Wort⸗


