Die hölzerne Clara.
Mein Gebieterin achtete Niemand höher denn Euch, Nie⸗ mand, Herr Graf, beſaß in ihren Augen ein edleres Herz, war mehr der Liebe würdig als Ihr....... dennoch weigerte ſie ſich ihr Loos mit dem Eurigen zu verknüpfen; ſie verwarf Euren Antrag mit Angſt und Schauder, als wenn Ihr ihr Schande und Unglück geboten. Ihr wißt, Graf d'Almata, welche vergeblichen Verſuche Ihr machtet, um ſie zu beſiegen, wie ſie Euch knieend und unter einer Fluth von Thränen bat von dieſer Heirath abzuſehen! Es wäre überflüſſig Alles dies zu wiederholen— Endlich habt Ihr, von unüberwindlicher Liebe getrieben, die Macht ihres Vaters zu Hülfe gerufen, und unſere arme Senorita wie ein Opferlamm zum Altar geſchleppt und ihr mit mora⸗ liſcher Gewalt das Jawort entrungen. Rede ich wahr oder nicht?
— Ach, ich liebte Catalina mehr als mein Leben!
— Ich weiß es, und ferne ſei es von mir meinen Gebieter zu tadeln; aber wißt Ihr, Graf dAlmata, warum meine Gebieterin Euch widerſtrebte, wie Je⸗ mand, der ſie unglücklich machen und deſſen Leben ſie ſelbſt mit Bitterkeit und Galle vergiften mußte? Kennt Ihr das Geheimniß, was Jahre lang wie ein finſterer Alp blei⸗ ſchwer auf uns gelegen?
Sie rückte näher an den Grafen heran und flüſterte mit gedämpfter Stimme:
— Das Band, welches Lanceloot an Catalina knüpfte, konnte durch keine Macht der Erde zerriſſen werden: ſelbſt der Tod vermöchte es nicht. Es lebt auf Erden ein Kind
Lan das gen
unte ſchw tief ternd ſein ſeine
lung
es iſt wider beher Ihr kann Mutt dem mein betet, unſer ſich ni das L überg wenn Stem


